Frohe Ostern!

Wir wünschen Euch und Ihnen allen frohe Ostern.

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Die „fünfte“ Jahreszeit an der Johannes-Vincken-Schule

Kleine und große Jecken gab es auch in diesem Jahr in Lommersum. Am 23.02.2017 verwandelte sich die Grundschule in eine Karnevalshochburg. Zunächst feierten die Schüler in den Klassenzimmern und danach noch die gesamte Grundschule in der Turnhalle. Hier führte jede Klasse etwas auf. Tänze, Lieder und Akrobatik begeisterten alle sehr. Cowboys, Prinzessinnen und Piraten, aber auch Drachen, Frösche und mehrere Superhelden feierten fröhlich miteinander.

Höhepunkt war in diesem Jahr der Besuch des Prinzenpaares Prinz Udo und Prinzessin Stefanie mit ihrem Gefolge. Als dann noch Kamelle flogen, hielt es wirklich niemand mehr auf seinem Platz –  die ganze Grundschule tobte ausgelassen durch die Halle.

Mein Körper gehört mir

An unserer Schule fand für das dritte und vierte Schuljahr das theaterpädagogische Präventionsprogramm „Mein Körper gehört mir“ statt.
An drei Terminen kamen zwei Schauspieler beziehungsweise Mitarbeiter der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück in die Schule und führten das Projekt durch. Zuvor konnten die Erziehungsberechtigten der Schüler sich im Rahmen eines Elternabends über das Projekt informieren.
Mein Körper gehört mir“ ist ein Präventionsprogramm gegen sexuelle Gewalt. Es soll die Kinder motivieren, ihre Gefühle wahrzunehmen, zu äußern und ihnen zu folgen. Sie lernen sich und ihren Körper besser zu schützen und auch, sich nicht alles gefallen lassen müssen.
Wann kippt eine Situation vom Angenehmen ins Unangenehme? Wann werden die persönlichen Grenzen überschritten? Mit solchen und weiteren Fragen werden die Schüler konfrontiert. Sie lernen dadurch, ihre Gefühle sensibler wahrzunehmen und das Vertrauen in diese zu stärken. Unterstützt und vertieft werden die Veranstaltungen durch die Klassenlehrerinnen. Bei dem Projekt handelt es sich um eine interaktive Szenencollage.
Kurze, alltagsnahe Szenen zeigen, in welchen Situationen die körperlichen Grenzen von Kindern überschritten und verletzt werden. Während des Spiels werden die Kinder miteinbezogen, zum Beispiel mit Fragen wie „Was denkst du, wie fühlt sich der Junge jetzt gerade? Was hättest du an seiner Stelle gemacht?“
Am Ende des Projektes nahmen die Kinder nicht nur die erfahrenen Geschichten und Gefühle mit, sondern auch eine Telefonnummer, unter der sie im Notfall Menschen erreichen, die ihnen weiterhelfen könnten.